Allgemeine Geschäftsbedingungen

Archiv früherer Versionen

Hier finden Sie alle vorherigen Fassungen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen – jeweils mit dem Gültigkeitsdatum zum Download als PDF.

Aktuelle Version in Textform

petuja Systems UG (haftungsbeschränkt)
St.-Gunther-Weg 6, 94258 Frauenau, Deutschland
Allgemeine Geschäftsbedingungen – petuja Systems UG
Stand: 13.01.2026

  1. Geltungsbereich
    (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der petuja Systems
    UG (haftungsbeschränkt), St. Gunther Weg 6, 94258 Frauenau (nachfolgend „Anbieter“) und ihren
    Kunden.
    (2) Die AGB gelten gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) und Verbrauchern (§ 13 BGB), sofern nicht
    ausdrücklich abweichende Vereinbarungen getroffen wurden.
    (3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter
    stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.
  2. Vertragsgegenstand und Leistungen
    (1) Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Bereitstellung und Vermarktung digitaler Dienste
    und IT-Lösungen, insbesondere in den Bereichen Hosting, Domains, Internetpräsenzen,
    Plattformbetrieb, digitale Werkzeuge sowie der Handel mit Hard- und Software.
    (2) Der Anbieter erbringt insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Webhosting,
    Domainverwaltung, E-Mail-Hosting, technische Beratung, Support, Wartung, virtuelle Serverlösungen
    (vServer) sowie weitere digitale Dienstleistungen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem
    jeweiligen individuellen Angebot oder Vertrag.
    (3) Der Anbieter ist berechtigt, die angebotenen Leistungen aus technischen, organisatorischen oder
    rechtlichen Gründen weiterzuentwickeln, anzupassen oder durch gleichwertige Leistungen zu
    ersetzen, sofern dies für den Kunden zumutbar ist und der vertraglich vereinbarte Leistungszweck
    nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere für Änderungen der eingesetzten Hard- und
    Software, der Systemarchitektur, der Netzwerkinfrastruktur sowie der eingesetzten Drittanbieter.
  3. Vertragsschluss
    (1) Ein Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande. Die Annahme kann in Textform, durch
    Leistungserbringung oder durch Rechnungsstellung erfolgen.
    (2) Bei Verbrauchern gelten ergänzend die gesetzlichen Regelungen zum Fernabsatz, insbesondere zum
    Widerrufsrecht.
  4. Widerrufsrecht (nur für Verbraucher)
    (1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
    (2) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und der
    Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung
    beginnt.
  5. Laufzeit und Kündigung
    (1) Verträge werden grundsätzlich im Prepaid-Modell abgeschlossen und enden mit Ablauf des bezahlten
    Leistungszeitraums.
    (2) Eine automatische Verlängerung erfolgt nur durch erneute Zahlung.
    (3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
  6. Preise, Zahlung und Zahlungsverzug
    (1) Alle Preise verstehen sich als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders
    angegeben.
    (2) Rechnungen sind grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, außer
    es wurde eindeutig anders kommuniziert.
    (3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Leistungen nach vorheriger Ankündigung
    vorübergehend zu sperren. Eine Pflicht zur Datensicherung vor Sperrung besteht nicht.
  7. Verfügbarkeit, Wartung und höhere Gewalt
    (1) Die Leistungen werden nach dem Best-Effort-Prinzip erbracht. Eine Garantie für bestimmte
    Verfügbarkeiten besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.
    (2) Wartungsarbeiten können zu vorübergehenden Einschränkungen führen und werden, soweit möglich,
    außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
    (3) Der Anbieter haftet nicht für Leistungsstörungen aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund von Ausfällen
    externer Netze, Rechenzentren oder Dienstleister, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.
  8. Mitwirkungspflichten des Kunden
    (1) Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen vollständig und
    korrekt bereitzustellen.
    (2) Der Kunde ist für die rechtmäßige Nutzung der bereitgestellten Leistungen selbst verantwortlich.
  9. Datensicherung und Haftung
    (1) Der Anbieter führt keine Datensicherung für den Kunden durch, sofern nicht ausdrücklich schriftlich
    etwas anderes vereinbart wurde.
    (2) Der Kunde ist verpflichtet, seine Daten regelmäßig und dem Risiko angemessen eigenständig zu
    sichern.
    (3) Eine Haftung des Anbieters für Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit der Schaden bei
    ordnungsgemäßer Datensicherung vermeidbar gewesen wäre.
    (4) Die Haftung des Anbieters ist bei einfacher Fahrlässigkeit auf wesentliche Vertragspflichten beschränkt
    und auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
    (5) Die Haftung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit
    bleibt unberührt.
  10. Nutzungsbedingungen und Verbote
    (1) Untersagt sind insbesondere rechtswidrige Inhalte, Spamversand, Missbrauch von Ressourcen,
    unerlaubte Angriffe sowie Verstöße gegen geltendes Recht.
    (2) Bei Verstößen ist der Anbieter berechtigt, Leistungen zu sperren oder den Vertrag fristlos zu kündigen.
  11. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
    (1) Die Datenverarbeitung erfolgt gemäß DSGVO.
    (2) Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird auf Wunsch bereitgestellt.
  12. Domains, Drittanbieter und Subunternehmer
    (1) Bei Domainregistrierungen tritt der Anbieter als Vermittler auf.
    (2) Der Anbieter ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Subunternehmer und externe Dienstleister
    einzusetzen.
  13. Referenznennung
    (1) Der Kunde räumt dem Anbieter das Recht ein, Name und Firmenlogo als Referenz zu verwenden.
    (2) Die Nutzung erfolgt zu Zwecken der Eigenwerbung auf der Webseite des Anbieters sowie auf
    Partnerwebseiten.
    (3) Der Kunde kann diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
  14. Änderungen der AGB
    (1) Änderungen der AGB werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten mitgeteilt.
    (2) Widerspricht der Kunde nicht, gelten sie als angenommen.
  15. Schlussbestimmungen
    (1) Es gilt deutsches Recht.
    (2) Gerichtsstand für Unternehmer ist der Sitz des Anbieters.
    (3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.